Versorgung und Gesundheit

Hier können Sie nachverfolgen, welche Themen im Bereich Gesundheit und Versorgung mich zur Zeit im Landtag und im Wahlkreis beschäftigen. Dafür haben wir Abgeordneten – insbesondere in der Opposition – die Möglichkeit der sogenannten Kleinen Anfrage. Außerdem finden Sie hier unsere Anträge, die wir als SPD-Fraktion im Landtag gestellt haben.

 

Öffentliche Wasserversorgung: Wie viel Nitrat ist im Grundwasser des Kreises Steinfurt?

 

Nach der Düngeverordnung des Bundes müssen mit Nitrat belastete Flächen als „Rote Gebiete“ ausgewiesen werden. Das hat Folgen für die Bewirtschaftung und Düngung. In Bezug auf die neue Gebietskulisse im Kreis möchte wollte von der nordrhein-westfälischen Landesregierung wissen, wie sich die belastete Fläche verändert hat, welche Gründe zur Neubewertung der Gebiete geführt haben und wie die Landesregierung die Kommunen bei der Wasserversorgung unterstützen will. Aktuell liegen im Kreis Steinfurt von 96 im Zeitraum 2011-2020 durchgängig („konsistent“) auf Nitrat untersuchten Grundwassermessstellen 17 Messstellen (17,7%) über dem Schwellenwert von 50 mg pro Liter. Mehr

Hier geht’s zur Kleinen Anfrage

Hier geht’s zur Antwort der Landesregierung

 

 

Zugang zu Spitzenmedizin ermöglichen: Telemedizin für Coronapatienten im Kreis Steinfurt

 

Als ländlich geprägte Region mit teils weiten Wegen zu Fach- und Unikliniken müssen wir im Kreis Steinfurt dafür sorgen, dass die Menschen trotzdem Zugang zu bestmöglicher medizinischer Betreuung bekommen. Die Telemedizin bietet hierfür Möglichkeiten – auch für schwer an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten. Wie sieht es mit der telemedizinischen Ausstattung im Kreis Steinfurt aus? Wie sind die Kliniken hier ausgerüstet und wie kann das Land NRW hier den Zugang zu Spitzenmedizin fördern? Hier erfahren Sie mehr dazu.

 

Kliniken in Rheine, Ibbenbüren, Steinfurt und Greven nutzen Telekonsile und telemedizinische Ausrüstung

Immerhin zwei Kliniken aus dem Kreis Steinfurt haben mit bislang 57 Telekonsilen diese Möglichkeit der digitalen Fachberatungen genutzt. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zu diesem Thema hervor. Vier Krankenhäuser aus dem Kreis Steinfurt haben außerdem insgesamt 40.000 Euro für jeweils zwei Televisitenwagen aus der Televisitenwagen-Förderung des Landes erhalten. Das sind das Klinikum Rheine, das Klinikum Ibbenbüren der Stiftung Mathias-Spital in Rheine, das Maria-Josef-Hospital Greven und das UKM Marienhospital Steinfurt. Es ist wichtig, dass die für die telemedizinische Ausrüstung vorgesehenen Gelder und Fördermittel nicht mit der Gießkanne verteilt werden, sondern an die Krankenhäuser gelangen, die sie benötigen. Mehr

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Hausärztliche und Fachärztliche Versorgung im Kreis Steinfurt

 

In den letzten Tagen und Wochen ist deutlicher denn je geworden, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem ist und wie wichtig es ist, genügend Ärztinnen und Ärzte zu haben. Im Kreis Steinfurt bahnt sich jedoch in den nächsten fünf bis zehn Jahren ein Generationenwechsel an. Etwa 40 Prozent aller Hausärzte und 25 Prozent der Fachärzte sind über 60 Jahre alt und werden voraussichtlich in den Ruhestand gehen. Dem Rettungsdienst fehlt schon jetzt geeignetes Fachpersonal. Ich hatte mich – als das Coronavirus noch relativ weit weg schien – mit einer Kleinen Anfrage zur Ärzteversorgung im Kreis Steinfurt an die Landesregierung gewandt. Die Zahlen aus der Antwort der Landesregierung machen deutlich, dass wir die zukünftige Versorgung mit Haus-, Fach- und Notärzten in unserer Region dringend im Blick haben müssen. Wir sehen momentan, wie schnell unsere ärztliche Versorgung auf eine harte Probe gestellt werden kann und wie wichtig es ist, hier auch weiterhin gut aufgestellt zu sein. Mehr

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Zustand von Hausbrunnen: Zu wenig Regen, zu viel Nitrat?

 

Ich habe mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gefragt, welche Fördermöglichkeiten seitens der öffentlichen Hand für Hausbrunnenbesitzer zur Verfügung stehen. Außerdem wollte ich wissen, welche Fördertöpfe vom Land aufgelegt werden, damit der Ausbau des öffentlichen Trinkwassernetzes gestärkt wird. Ende der 1980er Jahre gab es solche Förderprogramme, mit denen damals der Netzausbau unterstützt wurde und viele Haushalte erschlossen werden konnten. Dass das Thema einer guten und ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser überhaupt wieder in den Fokus geraten ist, hängt vor allem mit der extremen Trockenzeit der letzten drei Jahre, aber auch mit der steigenden Nitratbelastung zusammen. Mehr

 

In jedem fünften Hausbrunnen ist zu viel Nitrat

Im Kreis Steinfurt gibt es immerhin 4.300 Hausbrunnen, also Kleinanlagen zur Eigenversorgung und dezentrale Wasserwerke, die jedoch regional sehr unterschiedlich verteilt sind. In jedem fünften Hausbrunnen im Kreis Steinfurt war zwischen 2014 und 2016 zu viel Nitrat im Wasser. Neuere Werte gibt es bislang nicht. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zu diesem Thema hervor. Die Antwort auf meine Kleine Anfrage zum Thema Hausbrunnen offenbart vor allem eins: Die schwarz-gelbe Landesregierung hat weder aktuelle Zahlen zur Nitratbelastung noch Kenntnisse darüber, in welchem Ausmaß und mit welchen regionalen Unterschieden es aufgrund des Klimawandels zur Austrocknung von Hausbrunnen kommt. Weil es keine Förderung vom Land gibt und die Landesregierung Bürger und Kommunen mit diesen Problemen alleine lässt, muss jetzt im Interesse der betroffenen Bürgerinnen und Bürger leider auf lokaler und regionaler Ebene geschaut werden, inwiefern besonders stark Betroffene an das öffentliche Wassernetz angeschlossen werden können, ohne dass die finanzielle Belastung zu hoch wird. Hier brauchen wir eine gemeinsame Lösung von Gemeinden, Bürgern und Wasserversorgungsverband. Mehr

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Kleine Anfragen 2019 (und älter)