TE-Mobil !?

Bild: Norbert Gaßner

Wie mobil sind wir im Tecklenburger Land? Hier hat man eigentlich nur eine Chance, um von einem Ort in den anderen zu kommen: mit dem Auto. Auf Busse und Bahnen warten wir hier im Tecklenburger Land meistens vergeblich und die Verbindungen sind viel zu unflexibel. Das Ticketsystem ist außerdem unüberschaubar und teuer. Weil Radwege fehlen, ist es häufig zu gefährlich, mit dem Fahrrad zu fahren – vor allem für Kinder und ältere Menschen. An eine Mobilitätswende und einen Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel ist also nur schwer zu denken. Das muss sich endlich ändern. Gute Mobilität geht anders! Auf dieser Seite berichte ich euch über meine Initiativen in den vergangenen Monaten und Jahren zum Thema Mobilität im Tecklenburger Land – TE-Mobil!?

 

Chancen auf Barrierefreiheit für Kattenvenner Bahnhof?

Die Treppe zum Bahnsteig Richtung Osnabrück am Bahnhof Kattenvenne ist ein unüberwindbares Hindernis für Rollstuhlfahrer und Nutzer von Rollatoren. Frank Sundermann MdL (r.) hat sich jetzt mit Rolf Hötker (l.) vom VdK Steinfurt und Karsten Huneke, SPD-Fraktionsvorsitzender in Lienen (m.) vor Ort über Fördermöglichkeiten ausgetauscht. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

601 Personen steigen täglich am Bahnhof Kattenvenne in den Zug. Den Bahnhof können jedoch nur Menschen nutzen, die keine Beeinträchtigung oder Behinderung haben, denn der Bahnsteig Richtung Osnabrück ist nur über eine lange Treppe zu erreichen. Einen Aufzug oder eine Fußgängerbrücke gibt es nicht. Und die Rampe führt nicht zum anderen Bahngleis, sondern auf die andere Seite des Ortes. „Wir brauchen dringend mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Personennahverkehr, wenn wir ernsthaft das Ziel verfolgen wollen, das Auto mit Verbrennungsmotor gegen Bus und Bahn einzutauschen“, sagt der Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD). Ein Aufzug scheint hier die einzige Lösung zu sein.

 

 

Bahnhof Halen: „Wenn das Auto stehen bleiben soll, brauchen wir mehr Flexibilität“

Ein Mal pro Stunde hält die RB 58 in Halen, wie hier im Bild. Die Landtagsabgeordneten Frank Sundermann (l.) und Guido Pott setzen sich dafür ein, dass die Anbindung noch besser wird. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Wer vom Bahnhof Halen in Richtung Bremen oder Osnabrück fahren möchte, kann ein Mal pro Stunde den Zug, die RB 58, nehmen. „Für Pendler, Berufstätige, Schüler und Studierende braucht es aber eine flexiblere Anbindung, um tatsächlich vom Auto auf den Öffentlichen Personennahverkehr umsteigen zu können“, sagen der nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann, und der niedersächsische Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Osnabrück, Guido Pott (beide SPD). Eine Anbindung im Halbstundentakt oder zusätzliche Halte in den Hauptstoßzeiten wären möglich, wenn auch der RE 18 nach Oldenburg, der bislang den Bahnhof Halen ohne Stopp passiert, dort halten würde. Doch dafür müsse die Strecke ausgebaut werden.

 

 

Püttenbeck-Kreuzung: „Können nicht auf den nächsten schweren Unfall warten“

Immer wieder passieren – teils schwere – Unfälle an der Kreuzung Ibben-bürener Straße (L 603)/Püttenbeckstraße (K 17) in Recke. Der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann fordert Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Handeln auf.

Offenbar sind noch immer nicht genug Unfälle an der Kreuzung Ibbenbürener Straße (L 603)/Püttenbeckstraße (K 17) in Recke passiert, um das Land NRW zum Handeln zu bewegen. Seit Jahrzehnten geschehen an der Kreuzung teils verheerende Unfälle und seit Jahren fordern alle politischen Parteien der Gemeinde Recke den Bau eines Kreisverkehrs, um Unfälle zukünftig zu vermeiden. Auch der Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD), beschäftigt sich seit längerem mit der Kreuzung.

 

 

Mehr Stopps am Bahnhof Halen?

Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Wie stehen die Chancen auf Haltezeiten am Bahnhof Lotte-Halen im Halbstundentakt oder zumindest auf zusätzliche Halte in den Hauptstoßzeiten? Zu den Bestrebungen des Lotter Gemeinderates und der Verwaltung hat sich nun der Landtagsabgeordnete für die Region, Frank Sundermann (SPD), mit der SPD-Fraktion aus Lotte in einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. „Doch die Antwort ist erwartbar dünn ausgefallen. Im Großen und Ganzen verweist Verkehrsminister Hendrik Wüst auf die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen, die LNVG. Diese habe eine Untersuchung zur Weiterentwicklung des Angebotes im Teilnetz Weser-Ems in Auftrag gegeben.

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Mögliche Reaktivierung des Velper Bahnhofs – Halt des RE 60 wohl keine Option

 

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hatte bei einem Pressetermin in Velpe seine Unterstützung für die Reaktivierung des Velper Bahnhofs zugesagt. Ich habe den Minister beim Wort genommen und in einer Kleinen Anfrage an Wüst die möglichen Optionen auf ihre Umsetzbarkeit abgeklopft. Doch der Minister nimmt letztlich den Bund in die Pflicht. Seit 15 Jahren erleben wir jetzt, dass sich die Beteiligten gegenseitig die Verantwortung zuschieben und keiner eine Entscheidung treffen will. Das muss ein Ende haben. Ich fordere eine klare Aussage vom NWL und der Deutschen Bahn, ob und wie die Strecke so ausgebaut werden kann, dass der RB 61 in Velpe halten kann. Ich stehe außerdem in schriftlichem Austausch mit Werner Lübberink, Bahnbevollmächtigter der Deutschen Bahn für NRW, sowie dem NWL. Letztlich geht es darum, zwei Minuten im Fahrplan für einen zusätzlichen Halt in Velpe einzuräumen. Doch das scheint ein unüberwindbares Problem zu sein.

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Elektromobilität

Der Wandel unserer Automobilindustrie hin zur Elektromobilität und des autonomen Fahrens stellt die Unternehmen und ihre Beschäftigten in Deutschland und NRW vor große Herausforderungen. Mit klaren und förderlichen Rahmenbedingungen für die Elektromobilität muss die Politik die Planungssicherheit für die Hersteller erhöhen, damit gerade in der derzeitigen Krisensituation Zukunftsinvestitionen und Innovationen vorangebracht werden. Es stellt sich die Frage, ob die Landespolitik in NRW das Erforderliche
tut, um diesen für den Industriestandort NRW so wichtigen Cluster, seine Unternehmen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angemessen zu unterstützen, damit diese eine Perspektive haben.

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Radweg am Schafberg soll höhere Priorität bekommen

Anwohner Benny Stöhner, Landtagsabgeordneter Frank Sundermann, Anwohner Jonas Kröner (12), der einen gefährlichen Weg zur Bushalte stelle hat, um nach Ibbenbüren zur Schule zu kommen, sowie Regionalratsmitglied Markus Gerweler (v.l.n.r.) haben sich vor Ort die Situation an der Straße Schafberg (L501) angeschaut. Bild: Büro Sundermann

Die Landesstraße 501 ist am Schafberg zwischen den Gaststätten Sewester und ehemals Pötter für Fußgänger und Fahrradfahrer, insbesondere aber für die Schulkinder, die nach Ibbenbüren oder zur Grundschule Handarpe müssen, gefährlich eng und unübersichtlich. Um dort einen Bürgerradweg zu bauen, hatte es 2015 eine Bürgerversammlung mit Straßen.NRW gegeben. „Die Initiative ist bislang erfolglos geblieben, weil die Strecke zu steil für einen Bürgerradweg ist“, sagt der Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD). Um eine andere Lösung zu finden, hatte er im vergangenen Jahr bei Straßen.NRW eine Verbreiterung der Straßenbankette vorgeschlagen. Leider vergeblich. Nun will Sundermann das Vorhaben eines Radwegs weiter vorantreiben. „Dafür muss aber zunächst die Gemeindeverwaltung von Westerkappeln tätig werden“, sagt Sundermann.

 

 

Kreuzung Püsselbüren: Chance auf Kreisverkehr?

Läuft der Wunsch der Ibbenbürener nach einem Kreisverkehr ins Leere? Bereits im Juni 2019 hat die SPD-Fraktion Ibbenbüren einen Antrag an den Rat der Stadt Ibbenbüren gestellt, sich für den Bau eines Kreisverkehrs in Püsselbüren an der Kreuzung Püsselbürener Damm, Jordanstraße und der Straße „Zum Esch“ einzusetzen. Im Juli wurde dieser einstimmig vom Rat angenommen. Ich habe mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung erneut nachgehakt, denn die Verkehrssituation hat sich keineswegs verbessert. Im Gegenteil geschah im Mai dieses Jahres erneut ein schwerer Unfall, der die Forderung der SPD untermauert. Doch nun tut sich was: Als Reaktion auf meine Kleine Anfrage wurde die Verwaltung bereits offiziell vom Landrat aufgefordert, sich erneut zur Sachlage zu äußern. Auch die Unfallstatistik wurde abgefragt. Die Verwaltung hat jedenfalls erneut die Dringlichkeit der Maßnahme bestätigt.

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Sicherheits- und Gestaltungsmaßnahmen an der L 591 in Riesenbeck

Entlang der L 591 (Bevergerner Straße bzw. im Besonderen Heinrich-Niemeyer-Straße in Hörstel-Riesenbeck) im Kreis Steinfurt bestehen seit Jahrzehnten erhebliche Probleme. An diesem Teilstück der Landstraße führt die Straße durch den Ortsteil Riesenbeck. An der
Straße ist eine Vielzahl von Geschäften gelegen, ferner in zweiter Reihe die Stadtverwaltung, ein großes Altenheim und die Sünte-Rendel Grundschule. Darüber hinaus ist auch die Anlegung eines Radwegs verkehrstechnisch nicht möglich, so dass Radfahrer in diesem Bereich gezwungen sind, auf der Fahrbahn zu fahren, was ebenfalls mit erheblichen Gefahren verbunden ist. Vor diesem Hintergrund wäre es dringend notwendig, bauliche Maßnahmen auf den öffentlichen Flächen vornehmen zu können, um insoweit verkehrstechnische und gestalterische Verbesserungen an der Straße durchzuführen. Doch Welche weiteren Maßnahmen kann die Landesregierung zur Gefahrenreduktion, insbesondere für Radfahrer, in solchen Bereichen in Aussicht stellen?

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Püttenbeck-Kreuzung in Recke steht immer wieder im Fokus

Immer wieder passieren – teils schwere – Unfälle an der Kreuzung Ibben-bürener Straße (L 603)/Püttenbeckstraße (K 17) in Recke. Der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann fordert Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Handeln auf.

Immer wieder geschehen an der Kreuzung Püttenbeckstraße/Ibbenbürener Straße Unfälle. Die Kreuzung ist ein viel befahrener Knotenpunkt für Autofahrer aus Recke und Ibbenbüren. Ebenso passiert der Leicht- und Schwerlastverkehr den Bereich. Da auch in diesem Jahr bereits mehrere Unfälle an besagter Stelle registriert wurden, steht die Kreuzung erneut im Fokus der politischen Diskussion vor Ort. Bereits durchgeführte Maßnahmen haben bislang keinen Erfolg gezeigt, daher wird nun ein Kreisverkehr gefordert, um die Lage zu entschärfen. Doch leider verhallen diese Forderungen bislang beim Landesbetrieb Straßen.NRW. Genannt werden ein fehlender Handlungsbedarf aufgrund der registrierten Unfallzahlen sowie raumplanerische, technische und finanzielle Gründe.

 

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Kleine Anfragen 2019 (und älter)