Mit fleißiger Hilfe der kleinen Kindergartenkinder hat der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann im "Schöpfungsgarten" des Evangelischen Kneipp-Kindergartens Tecklenburg eine Rotbuche gepflanzt. Bild: Büro Sundermann

„Schöpfungsgarten“ um Baum des Jahres reicher

Kinder pflanzen mit Sundermann Rotbuche am Kneipp-Kindergarten Tecklenburg

Tecklenburg. Wer findet die meisten Regenwürmer? Ausgerüstet mit Schaufel, Spaten und Eimer haben sich zehn Kitakinder und der Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD), an die Arbeit gemacht und im „Schöpfungsgarten“ des Evangelischen Kneipp-Kindergartens in Tecklenburg eine Rotbuche, den Baum des Jahres, gepflanzt. „Ich mache gerne Pflanzaktionen mit Kindern. Sie sind immer eifrig dabei, möchten mithelfen und sind neugierig darauf, wie man einen Baum richtig pflanzt, damit er auch ordentlich wächst. Das wichtigste: immer schön gießen“, sagt Sundermann. Mit dabei waren die Leiterin des Kindergartens, Jennifer Brand, und weitere Mitglieder des SPD-Ortsvereins Tecklenburg.

 

Bild: Büro Sundermann

 

Sundermann gelernter Gärtner – kleine Helfer

Der „Schöpfungsgarten“, eine Wiese bzw. Fläche am Kindergarten, wird mit Hilfe des Fördervereins unterhalten. Dort sind mit Erdbeeren bepflanzte Hochbeete angelegt worden, es gibt Fässer, in denen Kürbisse und Zucchini gepflanzt werden, und kleine Obstbäume. Sundermann, gelernter Gärtner und Gartenbauingenieur, pflanze häufig den Baum des Jahres. „In diesem Jahr ist es die Rotbuche, weil sie ebenfalls eine Baumart ist, die von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist und mit zu trockenem oder warmem Wetter nicht gut klarkommt“, sagt Sundermann. Deshalb müsse sie nun ordentlich gegossen werden. „Aber dafür gibt es hier ja genügend kleine Nachwuchsgärtnerinnen und Nachwuchsgärtner.“

 

Der Baum steht und die Kinder sind ganz schön geschafft, bei dem warmen Wetter. Bild: Büro Sundermann

 

Forderung nach Beitragsfreiheit für Kitas

Nachdem der Baum seinen Platz gefunden hatte, hat sich Sundermann mit Jennifer Brand und dem Ortsverein über frühkindliche Bildung ausgetauscht. „Aus landespolitischer Sicht ist es meiner Ansicht nach wichtig, dass das Land nicht nur für genügend wohnortnahe Betreuungsplätze sorgt, sondern auch die Gebühren komplett übernimmt, und nicht nur für die letzten zwei Kita-Jahre. Nicht die Eltern sollten für die Bildung ihrer Kinder von der Kita bis zur Uni zahlen, sondern das Land NRW und der Bund“, sagt Sundermann.

 

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