Auf dem neuen Reitplatz haben sich Vorsitzender Markus Burbrink, Landtagsabgeordneter Frank Sundermann, zweite Vorsitzende Sonja Vorndieck und Kassierer Andreas Kleine-Harmeyer (v.l.n.r.) getroffen und über die Vereinsarbeit und Sanierungsmaßnahmen ausgetauscht. Mit dabei war auch Voltigierpferd Elisa. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

„Das war für uns eine super Sache“ – Programm soll fortgeführt werden

90.000 Euro Landesförderung für neuen Reitplatz und neues Dach

Hopsten. „Alleine hätten wir das niemals vom Verein umsetzen können. Die Förderung vom Land war für uns eine super Sache“, sagt der erste Vorsitzende des Reitvereins Hopsten, Markus Burbrink. Rund 90.000 Euro hat der Verein im Rahmen des NRW-Programms „Moderne Sportstätte“ bekommen und davon sowohl den Außenreitplatz erneuert als auch das Dach der Reithalle neu eingedeckt. „Von dem Förderprogramm können viele Vereine im Tecklenburger Land profitieren, die eigene Sportanlagen besitzen oder langfristig gepachtet haben und bislang oft keinen Anspruch auf Förderung hatten“, sagt Frank Sundermann, SPD-Landtagsabgeordneter im Tecklenburger Land. Deshalb solle das Programm auch in Zukunft fortgeführt werden.

 

Platz war nicht mehr bereitbar

Sundermann hat sich mit Burbrink, der zweiten Vorsitzenden Sonja Vorndieck und Kassenwart Andreas Kleine-Harmeyer die umgesetzten Maßnahmen angeschaut und über die Vereinsarbeit ausgetauscht. „Der Platz war zuletzt nicht mehr bereitbar und viel zu tief. Wir hatten noch versucht, ihn selber umzugraben und wieder herzurichten, aber das hat es eher schlimmer gemacht“, sagt Burbrink. Mit Hilfe eines Spezialunternehmens aus Rheine seien der Unterbau und die Tragschicht mit speziellem Sand erneuert und der Platz wieder so angelegt worden, dass das Wasser gut abfließen kann. An der Außenseite ist eine Drainage eingebaut worden, in der das Oberflächenwasser in einen Pumpensumpf eingeleitet wird.

 

Spezialfirma aus Rheine – „Das ging ruck zuck“

Kleine-Harmeyer: „In wenigen Tagen war der Platz fertig. Das ging ruck zuck. Wir haben in Eigenleistung außerdem die Umzäunung erneuert und die Grünflächen angelegt.“ Für die Zukunft plant der Verein, hinter dem Reitplatz einen Geländeparcours aufzubauen.“ Vorndieck betonte, dass das Arbeiten am Platz eine tolle Gemeinschaftsaktion gewesen sei: „Wir waren mit über zwanzig Leuten dabei. Das hat richtig Spaß gemacht, weil man am Ende auch gesehen hat, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Jetzt können wir wieder parallel die Reithalle und den Reitplatz nutzen.“

 

Gute Zusammenarbeit mit Hopstener Firmen

Während der Coronazeit habe der Platz durchaus gefehlt, als nur zwei Leute oder Familien gleichzeitig in die Reithalle durften. „Wir haben aber keine Mitglieder in dieser Zeit verloren und für die Voltigiererinnen gab es sogar Online-Übungsstunden per Zoom“, sagt Vorndieck. Für die Arbeiten am Dach habe der Verein mit örtlichen Firmen aus Hopsten zusammengearbeitet, unter anderem mit der Zimmerei Hülsmann aus Schale. „Die gegenseitige Unterstützung von Verein und lokalen Firmen klappt hier in Hopsten sehr gut“, sagt Burbrink. Man unterstütze sich gegenseitig und profitiere voneinander.

 

Starke und erfolgreiche Voltigierabteilung

Während sich Sundermann und die Vorstandsmitglieder unterhalten, trainieren nebenan in der Reithalle 15 Voltigiererinnen für das nächste Turnier. Der Verein habe etwa 100 Mitglieder und eine starke Voltigierabteilung. Vorndieck: „Mittlerweile fahren die Mädchen für Turniere bis nach Lippstadt oder Herford und sind sehr erfolgreich. Elisa ist auch ein tolles Pferd, sehr ausgeglichen und ruhig.“

 

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