Die SPD-Ratsmitglieder Helga Strübbe und Markus Hövels (M.) aus Büren haben sich mit dem Landtagsabgeordneten Frank Sundermann (SPD) auf der Fläche des zukünftigen Baugebiets in Büren über die Möglichkeiten zur Schaffung von günstigerem Wohnraum ausgetauscht. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Baugebiet Büren: Wie Wohnen bezahlbar bleiben kann

Sundermann und SPD Lotte: kommunale Wohnungsbaugesellschaft mit ins Boot nehmen

Lotte-Büren. In Büren wird am Schmalkenweg, Ecke Schoppenbusch ein neues Baugebiet entstehen. Neben einer Kindertagesstätte werden dort Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften, Reihenhäuser und ein großer Mehrfamilienkomplex entstehen, die teilweise an Privatleute und teilweise Investoren vergeben werden. Bei den Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften soll 30 Prozent und bei den Mehrfamilienhäusern 50 Prozent geförderter Wohnraum mit bezahlbaren Mieten entstehen. Der Bebauungsplan ist bereits rechtskräftig. Ende des Jahres soll mit der Vermarktung der Grundstücke begonnen werden. Für die SPD-Fraktion in Lotte und den Landtagsabgeordneten für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD), ist wichtig, dass mindestens zwei der Mehrfamilienhäuser von einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft errichtet und betrieben werden.

 

SPD in NRW will Kommunen beim Bau von gefördertem Wohnraum unterstützen

Sundermann: „Wenn es am 15. Mai bei der Landtagswahl zu einem Regierungswechsel kommt und die SPD wieder mitregiert, unterstützt das Land durch die Landeswohnungsbaugesellschaft die Kommunen beim Bau von gefördertem Wohnraum.“ Außerdem will die SPD in NRW bei gefördertem Wohnraum zukünftig auf die Grunderwerbssteuer verzichten. „Wir sind der Überzeugung, dass kommunale Bauten neben den privaten Investoren zwingend notwendig sind; auch zur Korrektur der Fehler, die baupolitisch in der Vergangenheit gemacht wurden. „Vor dem Hintergrund der Bau- und Wohnkosten muss sich die Kommune im geförderten und normalen Wohnungsbau engagieren“, sagt Helga Strübbe, SPD-Ratsfrau aus Büren.

 

Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

 

Kommunale Wohnungsbaugenossenschaft soll Häuser errichten

„Im Baugebiet soll es zwei weitere kleinere Mehrfamilienhäuser mit etwa vier bis acht Mietparteien geben. Diese beiden Mehrfamilienhäuser soll unserer Ansicht nach eine kommunale Wohnungsbaugenossenschaft errichten und betreiben“, sagt SPD-Vorstandsmitglied Markus Hövels aus Büren.

 

Kleine Kommunen können oft keine Gesellschaft gründen

Helga Strübbe: „Für die Gemeinde Lotte ist es schwierig, ohne eine Wohnungsbaugesellschaft derartige Bauten zu errichten und zu betreiben.“ Allerdings sei es für kleine Kommunen wie Lotte ebenso schwierig, selber eine Gesellschaft zu gründen. „Um dieses Problem zu lösen und kleinere Kommunen wie Lotte bei der Erschließung, Errichtung und Vermarktung von Baugrundstücken zu unterstützen, will die SPD auf Landesebene eine Landeswohnungsbaugesellschaft gründen, die unabhängig vom Markt agieren kann. Wohnen wird immer teurer und selbst Familien mit Doppelverdienern müssen oft mehr als 30 oder 40 Prozent ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben“, sagt Sundermann.

 

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