Auf dem Sportgelände von Grün-Weiß Steinbeck haben sich Dieter Wackmann, Vorsitzender des Fördervereins, Vereinsvorsitzender Walter Börgel und Landtagsabgeordneter Frank Sundermann (v.l.n.r.) über die Pläne zum neuen Kunstrasenplatz ausgetauscht, der im Sommer gebaut werden soll. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Kunstrasenplatz: Baubeginn im Sommer – Spielbeginn im Oktober

Fördermittel vom Land – Sundermann im Austausch mit Grün-Weiß Steinbeck

Recke-Steinbeck. „Nach den Sommerferien sollen die Baumaßnahmen beginnen, so dass der neue Kunstrasenplatz, sofern alles im Zeitplan bleibt, im Oktober fertig ist und dort passend zur nassen Jahreszeit unsere ersten Spiele stattfinden können“, sagt der erste Vorsitzende vom Sportverein Grün-Weiß Steinbeck, Walter Börgel. Neben den 300.000 Euro Fördermitteln aus dem NRW-Programm „Moderne Sportstätte 2022“ und der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Recke muss der Verein selber noch 95.000 Euro zahlen, die durch Spendengelder aufgebracht werden sollen. Der Landtagsabgeordnete im Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD), hat sich mit Börgel und Dieter Wackmann, dem Vorsitzenden des Fördervereins, über die geplante Baumaßnahme ausgetauscht.

 

„Alles um den Platz herum machen wir in Eigenleistung“

„Den Platz selber wird ein dafür spezialisiertes Unternehmen anlegen, aber alles um den Platz herum, die gepflasterten Wege und Bepflanzungen, machen wir vom Verein und Förderverein in Eigenleistung“, sagt Wackmann. „Wir möchten auch eine Tribüne bauen, aber die kommt dann noch in Eigenleistung dazu.“ Neben dem Kunstrasenplatz habe der Verein, dessen Sportanlage direkt am Kanal liegt, noch einiges an Plänen und Ideen für Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, wie etwa neue Umkleidekabinen, mehr Parkplätze und die Umstellung der Flutlichtanlage auf LED. „So ein Förderprogramm wie das Moderne Sportstätten-Programm kam für uns genau richtig. Und wenn es weitere Fördermöglichkeiten gibt, nehmen wir diese gerne an“, sagt Börgel mit Blick auf die alten Umkleidekabinen aus den 70er Jahren.

 

Beeindruckt davon, was Vereine mit Fördergeld umsetzen

„Ich bin schon bei mehreren Vereinen gewesen und auch mein Heimatverein SC VelpeSüd hat eine Landesförderung bekommen. Ich bin jedes Mal beeindruckt davon, was die Vereine mit dem Fördergeld umgesetzt haben und noch umsetzen wollen. Denn die Landesförderung ist das eine, aber die ehrenamtlichen Arbeitsstunden, die die Vereinsmitglieder leisten, ist das andere. Damit wird im Ergebnis die Förderung quasi verdoppelt. Ehrenamtliches Engagement ist einfach unbezahlbar“, sagt Sundermann.

 

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