Vor der historischen Remise und dem Heimathaus hat der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (4. v.r.) den Baum des Jahres, eine Rotbuche, gepflanzt. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Baum des Jahres vor historischer Kulisse gepflanzt

Sundermann pflanzt Rotbuche am Heimathaus mit SPD und Heimatverein

Hopsten-Schale. In Schale wird derzeit an der Hümmlinger Straße ein Heimathaus errichtet – oder vielmehr wiedererrichtet. Die Dreschscheune ist ursprünglich 1649, ein Jahr nach dem Dreißigjährigen Krieg, in Emsbüren errichtet und nun in Schale vom Heimatverein wieder aufgebaut worden. Gleich nebenan steht eine Remise von etwa 1800, die als Museumsscheune genutzt werden soll. Bis zur Eröffnungsfeier am 3. September müssen zwar noch ein paar Arbeiten erledigt werden, wie der Vorsitzende des Heimatvereins, Reinhard Lömker, erklärt hat, aber auf dem Vorplatz wächst nun immerhin schon mal eine neue Rotbuche. Der Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann (SPD), war gekommen, um dort den Baum des Jahres zu pflanzen und sich über die Baufortschritte des Heimathauses zu informieren.

 

Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

 

Nach dem Pflanzen Dreschhaus und Remise besichtigt

Unterstützung bekam Sundermann beim Pflanzen auch von den Mitgliedern des Heimatvereins sowie der SPD Hopsten-Schale-Halverde mit ihrem Vorsitzenden Jörg Pauli. „Ich bin von Haus aus gelernter Gärtner und habe schon häufig Bäume gepflanzt. Dieses Jahr ist die Rotbuche der Baum des Jahres, weil auch sie unter den Folgen des Klimawandels zu leiden hat und mit zu viel Trockenheit nicht gut klarkommt“, sagt Sundermann. Nachdem der Baum sein Plätzchen gefunden hat, hat sich Sundermann gemeinsam mit Lömker das Dreschhaus und die Remise angeschaut.

 

Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen: Frank Sundermann beim Einpflanzen der Rotbuche vor der historischen Remise in Schale. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

 

Beeindruckt von Wiederaufbau und Leistung des Heimatvereins

Sundermann: „Ich bin beeindruckt von dem Engagement und der handwerklichen Eigenleistung, die der Verein in den Wiederaufbau der beiden Gebäude steckt und dabei die historische Bauweise beibehalten hat, wie zum Beispiel das Abdichten des Daches mit Docken oder das Verlegen der originalen Steinplatten.“ Das Heimathaus wird unter anderem mit Unterstützung des Landes NRW für Heimatförderung ermöglicht. Für den Wiederaufbau bekommt der Verein eine 90-Prozent-Förderung vom Land. Die weiteren finanziellen Mittel steuere der Heimatverein über Eigenleistung bei – handwerklicher und finanzieller Art.

 

Der Vorsitzende des Heimatvereins, Reinhard Lömker (2.v.l.), erklärt dem Landtagsabgeordneten Frank Sundermann (l.) die Einzelheiten und noch fehlenden Baumaßnahmen an der Remise und der Dreschscheune.

 

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