Der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (M.) hat mit Unterstützung von Björn Schmitz, Helmut Baar, Peter Vos und Peter Spenthof (v.l.n.r.) am Dorfgemeinschaftshaus in Recke-Obersteinbeck den Baum des Jahres, eine Rotbuche, gepflanzt. Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Ein Dorf unter einem Dach – Dank ehrenamtlichem Engagement

Sundermann MdL pflanzt Baum des Jahres am neuen Dorfgemeinschaftshaus in Obersteinbeck

Recke-Obersteinbeck. Es ist noch nicht lange her, da stand am Töddenweg im Recker Ortsteil Obersteinbeck die St. Martin-Grundschule. Seit Ende 2021 steht dort nun auf Initiative des Fördervereins der ehemaligen Grundschule das Dorfgemeinschaftshaus direkt neben der Kita, dem Jugendtreff und der Turnhalle. Die Außenanlagen sind zwar noch nicht fertiggestellt und es muss noch viel Erde bewegt werden, aber einen neuen Baum hat der Platz vor dem Dorfgemeinschaftshaus schon mal bekommen. Der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD), gelernter Gärtner, hat dort im Rahmen seines Besuchs eine Rotbuche gepflanzt und sich mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Helmut Baar, Bürgermeister Peter Vos, dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Bjørn Schmitz und Peter Spenthof, stellvertretender Vorsitzender der SPD Recke, über den aktuellen Stand und die zukünftigen Pläne für das Gelände unterhalten.

 

Tolles Projekt und gute Nachnutzung für ehemalige Schule

„Ob es rückblickend richtig war, die Schule abzureißen, bleibt dahingestellt. Aber wir haben hier mit dem Dorfgemeinschaftshaus ein tolles Projekt verwirklicht und eine gute Nachnutzung gefunden, von der alle Gruppen und Vereine in Obersteinbeck und Umgebung profitieren können“, sagt Baar. Der Schützenverein „Zum Walde“ habe auf dem Außengelände aus dem ehemaligen Torbogen der abgerissenen Grundschule eine Proklamationsbühne errichtet, denn der Verein feiert hier auch seine Schützenfeste. Auch der Karnevalsverein „OCV“, der ebenfalls aktiv bei der Gestaltung unterstützt, nutzt die Liegenschaft für die Karnevalszeit. Zudem bucht die DLRG das Gebäude für Schulungen, und Jugendgruppen und Handarbeitskreise treffen sich dort ebenfalls.

 

Über Jahre gewachsene Struktur der Einwohner

Sundermann war beeindruckt von dem großen ehrenamtlichen Engagement, dass die Mitglieder des Fördervereins in die Umbaupläne und den Umbau selbst gesteckt haben: „Man kann ja fast sagen, dass sich hier ein Dorf unter einem Dach befindet. So viel Engagement und Zusammenhalt wird sicherlich auch durch eine über Jahre gewachsene Struktur der Einwohnerschaft ermöglicht.“

 

Unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden

Von Vorteil sei auch die Nähe zur Kita, zur Turnhalle und dem Jugendzentrum gegenüber. „Wir haben außerdem sehr viel Platz auf dem Außengelände, das ist natürlich toll für Veranstaltungen wie Schützenfeste und Karneval“, sagte Baar, der außerdem die konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Recke lobte. Vos: „Das Dorfgemeinschaftshaus ist ein Vorzeigeprojekt. Der Förderverein und viele freiwillige Helfer haben hier unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden reingesteckt. Ich hoffe sehr, dass die Coronalage im Sommer und darüber hinaus uns und den Obersteinbeckerinnen und Obersteinbeckern ermöglicht, das Haus wieder unbeschwert zu nutzen.“

 

Bild: Büro Sundermann/Marina Stalljohann-Schemme

Finanzierung mit NRW-Programm

Die Gemeinde hatte für die Finanzierung des Projektes drei Förderanträge gestellt, um die maximale Fördersumme zu bekommen: für den Abriss, den Neubau und die Außengestaltung. Die rund 630.000 Euro teure Maßnahme wurde zu 65 Prozent durch das NRW-Programm „Dorferneuerung 2020“ finanziert. Die Gemeinde Recke hat rund 230.000 Euro getragen. Baar: „Gerade konnten noch Schränke für die Küche angeschafft werden. Als letztes müssen jetzt noch der Platz vor der Proklamationsbühne und die Rasenfläche neben dem Dorfgemeinschaftshaus fertiggestellt werden. Dann können die verschiedenen Vereine die Außenfläche nutzen.“

 

Rotbuche ist Baum des Jahres – Klimawandel

Sundermann hatte die Rotbuche, den Baum des Jahres, mitgebracht und vor dem Dorfgemeinschaftshaus gepflanzt. Sundermann: „Die Rotbuche leidet ebenfalls unter den Folgen des Klimawandels und der Trockenheit in der Region.“

 

Pressemitteilung als PDF