Fast jede und jeder Zweite im Kreis hat Sorge vor zu hohen Wohnkosten

43 Prozent der Menschen im Kreis Steinfurt haben Sorge, dass sie sich bald ihre Wohnung oder ihr Haus nicht mehr leisten können. Deshalb fordert der SPD-Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land eine neue Wohnungspolitik.

Repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag – Sundermann fordert neue Wohnungspolitik

Kreis Steinfurt/Düsseldorf. 43 Prozent der Menschen im Kreis Steinfurt haben Sorge, dass sie sich künftig ihre Wohnung oder ihr Haus nicht mehr leisten können. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die die SPD-Fraktion im Landtag NRW in Auftrag gegeben hat. Demgegenüber machen sich rund 48 Prozent der Einwohner noch keine Sorgen, dass sie sich zukünftig die Mieten im Kreis Steinfurt nicht mehr leisten können. 8,7 Prozent der Befragten waren unentschieden. „Gleichwohl sind das besorgniserregende Zahlen, die deutlich machen, dass wir eine neue Wohnungspolitik brauchen und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen müssen“, sagt der Landtagsabgeordnete für die Region, Frank Sundermann (SPD).

 

85 Prozent wünschen sich mehr Investitionen in bezahlbaren Wohnraum

Mit diesen Zahlen liege der Kreis Steinfurt im landesweiten Trend. In ganz NRW äußern 44,4 Prozent der Befragten die Sorge, sich bald ihre Wohnung oder ihr Haus nicht mehr leisten zu können. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Steinfurt wünsche sich deshalb eine bessere Unterstützung von der Politik. 85 Prozent der Befragten aus dem Kreis Steinfurt fordern in der Umfrage, dass die Landesregierung mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren soll. Sundermann: „Auch die SPD möchte, dass in NRW mehr in guten und bezahlbaren Wohnraum investiert wird. Wir fordern daher landesweit den Bau von 100.000 neuen Wohnungen, wovon 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein sollen.“ Diese sind ein Angebot für einkommensschwache Haushalte.

 

„Wohnungsmarkt in der Region ist keineswegs entspannter“

Außerdem würden sich zwei Drittel (66,5%) der Befragten im Kreis Steinfurt einen besseren Mieterschutz wünschen, damit die Mieten nicht weiter steigen. Sundermann: „Ich fordere die schwarz-gelbe Landesregierung auf, bundesrechtliche Möglichkeiten des Mieterschutzes vor Ort auszuschöpfen.“ Während in Bayern in 162 Kommunen Regelungen zu besonderem Mieterschutz gelten würden, seien es in NRW nur 18 Kommunen. Sundermann: „Doch der Wohnungsmarkt hier in der Region ist keineswegs entspannter. Auch für die Menschen im Kreis Steinfurt wird es immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung oder ein bezahlbares Haus zu finden.“ Das sei nicht nur in den Großstädten ein Problem.

 

SPD im Landtag will Mieterschutz stärken

Sundermann: „Die Menschen wollen eine Politik, die allen Menschen ein gutes und bezahlbares Wohnen ermöglicht. Dafür sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung nicht. Sie hat schlicht den Mieterschutz ausgehebelt. Das will die SPD-Fraktion im Landtag ändern“, sagt Sundermann.

 

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