Kreuzung in Recke steht immer wieder im Fokus

Frank Sundermann, SPD-Abgeordneter im Landtag NRW

Jetzt fragt der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann nach verkehrsplanerischen Änderungen

Recke. Immer wieder geschehen an der Kreuzung Püttenbeckstraße/Ibbenbürener Straße Unfälle. Die Kreuzung ist ein viel befahrener Knotenpunkt für Autofahrer aus Recke und Ibbenbüren. Ebenso passiert der Leicht- und Schwerlastverkehr den Bereich. Da auch in diesem Jahr bereits mehrere Unfälle an besagter Stelle registriert wurden, steht die Kreuzung erneut im Fokus der politischen Diskussion vor Ort. Bereits durchgeführte Maßnahmen haben bislang keinen Erfolg gezeigt, daher wird nun ein Kreisverkehr gefordert, um die Lage zu entschärfen. Doch leider verhallen diese Forderungen bislang beim Landesbetrieb Straßen.NRW. Genannt werden ein fehlender Handlungsbedarf aufgrund der registrierten Unfallzahlen sowie raumplanerische, technische und finanzielle Gründe.

Besonders zum erstgenannten Punkt fragt jetzt der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann genauer nach. Laut Definition liegt eine Unfallhäufungsstelle vor, wenn es mindestens zu drei „gleichartigen Unfällen“ innerhalb eines Kalenderjahres gekommen sei. Im besagten Kreuzungsbereich reichte ein halbes Jahr aus, um drei gleichartige Unfälle vorzuweisen, doch es lag ein Jahreswechsel dazwischen, so dass die Definition nicht erfüllt wurde. Im Februar 2019 gab es darüber hinaus einen Unfall mit Schwerverletzten. Daher ist die Forderung der Bürger und der Verwaltung in Recke nachvollziehbar, dass hier dringend Abhilfe geschaffen werden muss. Der Bau eines Kreisverkehres könnte eine Lösung sein, denn ein Kreisverkehr führt, statistisch gesehen, zu einer deutlich höheren Verkehrssicherheit.

Kleine Anfrage an die Landesregierung ist gestellt

In einer Kleinen Anfrage hat Sundermann nun bei der Landesregierung nachgefragt, welche kurzfristigen Maßnahmen zur weiteren Unfallvermeidung an dieser Stelle getroffen werden sollen. Außerdem möchte er die Kosten für die Planung und die Umsetzung eines Kreisverkehres benannt wissen. Schlussendlich hinterfragt Sundermann auch die Unfallstatistik. Es kann nicht zielführend sein, dass aus bürokratischen Gründen ein sinnvoll erscheinender Bau eines Kreisverkehres abgelehnt wird. Weitere schwere Unfälle sollten jedenfalls nicht zum Anlass werden, damit der Landesbetrieb aktiv wird.