RRX: „Landesregierung lässt Pendler im Regen stehen“

Enttäuscht von der schwarz-gelben Landesregierung: Frank Sundermann (SPD) möchte sich weiter für die Interessen der Pendler in Kattenvenne und Natrup-Hagen einsetzen.
Sundermann begrüßt erweitertes Angebot der Bahn – Keine Unterstützung für Pendler in Kattenvenne

Lienen/Lengerich. Ab Dezember 2019 soll der sogenannte Rhein-Ruhr-Express (RRX 7), der heutige RE 2, von Düsseldorf über Münster bis nach Osnabrück durchfahren. „Grundsätzlich ist dieses erweiterte Angebot der Bahn zu begrüßen, da es die Anbindung der Bahnhöfe in Lengerich, Hasbergen, Ost- und Westbevern verbessern wird. Allerdings lässt die Landesregierung die Pendler in Kattenvenne und Natrup-Hagen im Regen stehen“, sagt der Landtagsabgeordnete des Tecklenburger Landes, Frank Sundermann (SPD). Er hatte die schwarz-gelbe Landesregierung in Düsseldorf nach ihren geplanten Maßnahmen gefragt, um zu verhindern, dass der Zug mit Einführung des RRX zukünftig zu den Stoßzeiten nicht mehr halbstündlich in Kattenvenne und Natrup-Hagen halten werde.

 

Kattenvenne und Natrup-Hagen nur zweistündlich bedient

Denn aus der Antwort der Landesregierung gehe hervor, dass der Bund den Fahrplan so geändert hat, „dass die Halte Kattenvenne und Natrup-Hagen nur zweistündlich von der Linie RRX 7 bedient werden.“ Somit halte dort im Wechsel mit der RB 66 nicht mehr halbstündlich ein Zug, sondern alle zwei Stunden nur ein Mal in der Stunde. „Doch der Landesregierung scheint dieses Problem offenbar nicht bewusst zu sein, dass in Zukunft Hunderte Berufspendler, Studenten und Schüler zu den Stoßzeiten morgens, mittags und nachmittags Probleme bekommen werden“, zeigt sich Sundermann enttäuscht.

 

Sundermann will sich weiter für Pendler der Region einsetzen

Der Antwort der Landesregierung könne er keine Aktivitäten oder Maßnahmen entnehmen, um sich für die Pendler der Region einzusetzen. Sundermann sei darüber enttäuscht, dass die Landesregierung plump auf den Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und den Bund verweise, welcher die Vorgaben für dieses Projekt mache. Obwohl es sich um eine länderübergreifende Angelegenheit handelt, weil auch Niedersachsen mit einem Halt in Natrup-Hagen betroffen sei, scheint es hier keinerlei Abstimmung zwischen den Landesregierungen zu geben. „Die schwarz-gelbe Landesregierung macht hier in meinen Augen zu wenig. Deshalb möchte ich nochmals und auch weiterhin in Düsseldorf sowie gegenüber dem NWL auf dieses Problem aufmerksam machen“, sagt Sundermann.

 

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Antwort der Landesregierung