Neurologie in Lengerich: „Landesregierung beim Wort nehmen“

Frank Sundermann: "Das Investitionsprogramm der Ministerpräsidentin ist eine große Chance für unsere Schulen im Tecklenburger Land."

Sundermann bittet um Einschätzung der Situation – Regierung verspricht „wohnortsnahe Versorgung“

 

Lengerich/Düsseldorf. Die Zukunft der neurologischen Abteilung in Lengerich ist noch ungewiss. Bislang ist nicht geklärt, wer künftig die Trägerschaft der renommierten Abteilung übernehmen darf. „Letztlich muss darüber das Gesundheitsministerium in Düsseldorf entscheiden. Deswegen habe ich eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt und um eine Einschätzung der Situation und der möglichen Konsequenzen gebeten“, sagt der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Frank Sundermann, der sich für den Erhalt der neurologischen Abteilung in Lengerich ausspricht. Die Antwort fiel eher allgemein aus, versprach aber eine „patientengerechte“ und „wohnortsnahe Versorgung“.

 

Flächendeckende und schnelle Versorgung von Schlaganfall-Patienten muss gewährleistet sein

Auf die Frage von Sundermann, wie die Landesregierung im Hinblick auf die ausstehende Entscheidung über die künftige Trägerschaft eine flächendeckende und schnelle Versorgung von Schlaganfall-Patienten im ländlichen Raum des Kreises Steinfurt sicherstellen wolle, erklärte die Landesregierung, dass man entsprechend des Krankenhausgestaltungsgesetzes NRW (KHGG) eine „patienten- und bedarfsgerechte gestufte wohnortsnahe Versorgung der Bevölkerung“ sicherstellen werde. Weiterhin hieß es in ihrer eher vage gehaltenen Antwort: „Dieser Aufgabe kommt die Landesregierung nach.“

 

Sundermann: Landesregierung steht jetzt in der Verantwortung

Sundermann betonte daraufhin, dass „die Menschen im Kreis Steinfurt die Landesregierung beim Wort nehmen werden, die jetzt in der Verantwortung steht, eine flächendeckende Versorgung im Notfall für Schlaganfall-Patienten zu gewährleisten“. Dies gelänge nur, wenn die neurologische Abteilung in Lengerich erhalten bliebe, statt alle Strukturen in Ibbenbüren zu konzentrieren. Nur so könnte man den großflächigen ländlichen Kreis Steinfurt ausreichend abdecken, so der SPD-Abgeordnete.

 

Pressemitteilung als PDF: PM Neurologie