200 Veranstaltungen pro Jahr: Viel Herzblut für die WeSpE

Mitten im Garten EDEN: Petra Kleen, erste Vorsitzende der Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben (WeSpE e.V.), und der Westerkappelner Landtagsabgeordnete für das Tecklenburger Land, Frank Sundermann, in einem Baumstamm-Mikado.

Sundermann informiert sich bei WeSpE über aktuelle und geplante LEADER-Projekte in Westerkappeln

„Wir können hier sehr viel an Jugendarbeit gestalten. Wir haben über 200 Veranstaltungen im Jahr im offenen Jugendhilfebereich, an denen sich Kinder und Jugendliche aktiv beteiligen“, sagt Petra Kleen, erste Vorsitzende der Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben (WeSpE e.V.). Ein herausragendes Projekt ist seit 2012 der Naturerlebnispark Garten EDEN am Schulgelände, mitfinanziert durch 59.400 Euro LEADER-Mittel des Landes NRW. 180 Veranstaltungen habe es dort bereits gegeben.

 

Sundermann: „WeSpE investiert viel Herzblut und Engagement“ – Ländliche Region weiter stärken

„Mir ist auch aus anderen Gesprächen über LEADER-Projekte im Tecklenburger Land bewusst, dass insbesondere private Initiativen, wie hier in Westerkappeln die WeSpE, sehr viel Zeitaufwand, Engagement und persönliches Herzblut in die Projekte reinstecken“, betont Sundermann. Er wolle sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die ländliche Region des Tecklenburger Landes von LEADER-Projekten profitiere und der bürokratische Aufwand für private Antragsteller nicht zu groß werde.

 

Geplantes Bildungsprojekt „Huckepack“ – Erfolgsprojekt „KulturRucksack“

Aktuell beantragte Projekte der WeSpE seien das Projekt „Huckepack“ in Kooperation mit regionalen Bildungsinstitutionen und Vereinen, das unter anderem Lernwerkstätten und Unterstützung für Kinder aus Familien mit geringem Einkommen beinhaltet. „Als Fortführung des Garten EDENS ist außerdem eine Klimawerkstatt geplant“, erklärt Kleen. Ein weiteres Erfolgsprojekt sei der KulturRucksack NRW, ein vom Familienministerium NRW initiiertes Programm, das kulturelle Bildungsangebote für Jugendliche zwischen zehn und 14 Jahren fördert. Kleen: „Hier in Westerkappeln haben wir beispielsweise mit dem Smartphone und Longboard die Kulturgeschichte Westerkappelns sportlich erkundet, mit Jugendlichen einen Flyer dazu entwickelt, eine Radtour auf kulturhistorischen Spuren organisiert oder ein Scotland Yard-Spiel für Gruppen entwickelt.“

 

Private Vereine brauchen Unterstützung – „bürokratische Erleichterung“

Kleen betonte, dass private Vereine wichtig und gefragt sind und gegebenenfalls unterstützt werden müssten, indem sie das nötige Know-How für eine erfolgreiche Antragstellung bekommen. Sonst bestünde die Gefahr, dass die Anträge irgendwann nur noch aus den Verwaltungen kommen, die über die entsprechenden Fördertöpfe wie LEADER, ELER oder ESF Bescheid wüssten. Sundermann: „Eine bürokratische Erleichterung und das Nachdenken über gewisse Pauschalen für eine schnelle Förderung sind hier sicherlich sinnvoll.“