Ibbenbürener Kohlekonversion im Wahlprogramm der NRW-SPD

 

Ibbenbüren/Düsseldorf, 23. Februar 2017
Kohlekonversion
Ibbenbürener Kohlekonversion im Wahlprogramm der NRW-SPD
Landtagsabgeordneter Sundermann macht sich auf Parteitag stark für Programm „Gute Aussichten

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Frank Sundermann freuen sich über die Aufnahme der Ibbenbürener Kohlekonversion in das Wahlprogramm der NRW-SPD.
Vergangenes Wochenende hat die nordrhein-westfälische SPD auf einem außerordentlichen Landesparteitag ihr Wahlprogramm „Der NRW-Plan“ verabschiedet. Genannt ist darin auch explizit die Ibbenbürener Kohleregion, wie der Landtagsabgeordnete des Tecklenburger Landes, Frank Sundermann, betont: „Ich freue mich natürlich darüber, dass es gelungen ist, unseren Kohlekonversionsprozess ‚Gute Aussichten‘ in das Wahlprogramm mit aufzunehmen. Die Aufnahme in das Programm ist eine gute Basis für die weitere Förderung.“ Außerdem bekenne sich die SPD in Nordrhein-Westfalen damit zur weiteren Förderung des erfolgreich gestarteten Prozesses.

„Strukturwandel in Bergbaurückzugsgebieten weiter fördern“

Auf Initiative von Sundermann sei die Kohleregion des Tecklenburger Landes in das Wahlprogramm mit aufgenommen worden. Darin heißt es: „Wir werden die vorausschauende Strukturpolitik im Hinblick auf die Zukunft nach der Steinkohle […] fortsetzen. Dazu werden wir den Strukturwandel in Bergbaurückzugsgebieten weiter begleiten und fördern, insbesondere im Wege von Initiativen und Projekten für Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze in der Emscher-Lippe-Region („Umbau 21“) und in Ibbenbüren („Gute Aussichten“).“

Chancen und Möglichkeiten der Region für die Zeit nach Steinkohleausstieg 2018 ausloten

Das Projekt „Gute Aussichten“ ist eine Kooperation der sechs beteiligten Bergbaukommunen Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Mettingen, Recke und Westerkappeln sowie des Kreises Steinfurt. Beteiligt sind ebenfalls die Bezirksregierungen Münster und Arnsberg, das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium, die RAG sowie die Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt). „Das Ziel des Projektes besteht darin, die Chancen und Möglichkeiten der Region für die Zeit nach dem Steinkohleausstieg 2018 auszuloten und kreativ umzusetzen. Dazu gehören natürlich die zukünftige Nutzung der Standorte, aber auch städtebauliche, kulturelle und Wirtschaftskonzepte“, erklärt Sundermann.

„Prozess wird von SPD weiter geführt und gefördert“

In einem ersten Schritt hat das Land NRW im Jahr 2014 eine Potenzialanalyse als Grundlage und Ausgangspunkt für das Projekt gefördert. In einem zweiten Schritt überreichte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin noch Anfang dieses Jahres einen Zuwendungsbescheid über rund 650.000 Euro an die Kohleregion Ibbenbüren für die weitere Förderung bis 2019. „Die Entwicklung des Projektes sowie die Aufnahme der Kohleregion Ibbenbüren in das Wahlprogramm der SPD zeigt, dass der Prozess weiter geführt und gefördert wird“, betont Sundermann.