Weitere 650.000 Euro vom Land für Kohleregion Ibbenbüren

Frank Sundermann (l) und Wirtschaftsminister Garrelt Duin bei der Bescheidübergabe von 650.000 Euro für die Kohleregion Ibbenbüren.

Mit rund 650.000 Euro unterstützt die rot-grüne Landesregierung die Entwicklung der Bergbauflächen im nördlichen Münsterland. „Das Geld für Ibbenbüren ist auf Initiative unserer SPD-Landtagsfraktion in den Haushalt eingestellt worden. In den nächsten Jahren gibt das Land für die Kohlerückzugsgebiete in Nordrhein-Westfalen insgesamt 30 Millionen Euro aus“, erklärt der hiesige Landtagsabgeordnete Frank Sundermann bei der Bescheidübergabe an Ibbenbürens Bürgermeister Marc Schrameyer durch Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Geld ist vorgesehen für städtebaulichen Plan und Haldenkonzept

Die Fördermaßnahmen seien unter anderem dafür gedacht, einen städtebaulichen Plan und ein Haldenkonzept zu erarbeiten. Darüber hinaus soll die Arbeit des Koordinierungsbüros fortgeführt werden. Das Steinkohlebergwerk auf Anthrazit Ibbenbüren schließt Ende 2018.

Duin: „Förderung der Kohleregion Ibbenbüren ist vorausschauende Wirtschaftspolitik“

Bei der Bescheidübergabe sagte Duin: „Die Förderung der Kohleregion Ibbenbüren ist ein gelungenes Beispiel für vorausschauende Wirtschaftspolitik. Die Revitalisierung der ehemaligen Bergbauflächen wird in interkommunaler Zusammenarbeit und unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger aktiv gestaltet.“ Durch öffentliche Regionalveranstaltungen und Online-Verfahren konnten sich Bürgerinnen und Bürger an dem Planungsprozess beteiligen.

Landesmittel zur Strukturhilfe für Steinkohlerückzugsgebiete

Das Projekt zur Nachfolgenutzung wird aus Landesmitteln zur Strukturhilfe für die Steinkohlerückzugsgebiete finanziert. Die Förderung erfolgt im Rahmen der „Bergbauflächenvereinbarung“, die zwischen der Landesregierung, den Standortkommunen und der RAG AG/RAG Montan Immobilien im Jahr 2014 geschlossen wurde.