Geld für gute Ideen: NRW unterstützt Schulen im Tecklenburger Land

„Sparsamer hätte die Antwort der schwarz-gelben Landesregierung auf meine Anfrage nach einer Prüfung für einen Hochschulstandort in Ibbenbüren nicht ausfallen können“, kritisiert der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD).

Für die Renovierung von Schulgebäuden und Klassenzimmern, die Ausstattung und digitale Weiterentwicklung von Schulen hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) jetzt das Milliarden-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ vorgestellt. „Profitieren können von diesem Programm auch alle Städte und Gemeinden im Tecklenburger Land. Es kostet sie nichts, sie müssen nur Projekte und Konzepte vorbereiten. Die Finanzierung übernimmt das Land Nordrhein Westfalen“, begrüßt der hiesige Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD) das Programm.

Städte und Gemeinden können Projekte und Konzepte vorbereiten

Sundermann: „Jetzt geht es darum, dass sich die Städte und Gemeinden als Schulträger mit Projekten und Konzepten vorbereiten, wenn es nach den Sommerferien losgeht.“ Insgesamt zwei Milliarden Euro werden den Kommunen in den kommenden vier Jahren zur Verfügung gestellt, um die Schulen zu sanieren und optimal auszustatten.

„Schulen fit für die Zukunft machen“ – Kommunen unterstützen

„Das Milliarden-Investitionsprogramm von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft soll die Schulen fit für die Zukunft machen. Es ist eine gute Nachricht für NRW und unsere Kommunen im Tecklenburger Land. Weil die meisten Kommunen den Reformstau in den Schulen aus eigener Kraft nur schwer oder gar nicht stemmen können, will das Land NRW mit einem kreditfinanzierten Milliardenprogramm helfen“, sagt Sundermann. Seit 2010 habe Rot-Grün 170 Milliarden Euro in Kinder, Familie und Bildung investiert, ein Drittel des Landesetats. Dennoch müssten die Investitionen in Bildung noch weiter verstärkt und die Kommunen stärker unterstützt werden.

Insgesamt zwei Milliarden Euro in den kommenden vier Jahren

Krafts Programm „Gute Schule 2020“ sieht für die kommenden vier Jahre ab 2017 jeweils 500 Millionen Euro vor, die von der NRW.Bank zinsfrei zur Verfügung gestellt werden. Die Tilgungszahlungen wird das Land übernehmen. Die konkreten Konditionen für das Programm werden in der Sommerpause erarbeitet. Mit dem Geld können die Kommunen ihre Schulen renovieren, beispielsweise neue Fenster oder Sanitäranlagen einbauen oder auch die Klassenzimmer mit W-LAN ausstatten.