Begegnungszentren in Ibbenbüren und Mettingen bekommen Geld vom Land

Frank Sundermann ist zum energie- und wirtschaftspolitischen Sprecher seiner SPD-Fraktion im Landtag gewählt worden.

Die Integration der nach Deutschland und auch in das Tecklenburger Land kommenden Flüchtlinge ist nicht nur eine gesellschaftliche, sondern auch eine finanzielle Herausforderung für die Kommunen. „Deshalb freue ich mich umso mehr, dass Mettingen vom Land Nordrhein-Westfalen knapp 130.000 Euro für den Umbau des Jugend- und Begegnungszentrums bekommt. Ibbenbüren erhält 168.000 Euro für die Sanierung des Begegnungszentrums für Ausländer und Deutsche an der Breiten Straße“, sagt der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann. NRW-Bauminister Michael Groschek hat heute das Sonderprogramm der Landesregierung zu Hilfen im Städtebau bei der Integration von Flüchtlingen vorgestellt.

Bundesweit einmaliges Städtebau-Sonderprogramm

Mit 72 Millionen Euro unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen über das Städtebau-Sonderprogramm die Integration von Flüchtlingen in den Kommunen. Insgesamt wurden 147 Projekte aus 100 Städten und Gemeinden in NRW ausgewählt. Ende des vergangenen Jahres hatte das Ministerium das zusätzliche Programm aufgelegt – in diesem Zuschnitt bisher einmalig in Deutschland. Etwa jede zweite nordrhein-westfälische Kommune hat sich daraufhin beworben. Jetzt hat eine unabhängige Expertenjury die Maßnahmen ausgewählt. Sundermann: „Die Jury hat die beiden Förderanträge für gut befunden. Ich freue mich sehr, dass damit knapp 130.000 Euro für die den Umbau des Jugend- und Begegnungszentrums nach Mettingen und 168.000 für die Sanierung des Begegnungszentrums für Ausländer und Deutsche nach Ibbenbüren fließen.“

Zielgenaue Förderanträge aus Ibbenbüren und Mettingen

Dieser Erfolg sei zwei Faktoren zu verdanken: zum einen einer flexiblen und zeitnah reagierenden Landesregierung, die ein maßgeschneidertes Programm aufgelegt habe. Die hohe Resonanz der Städte und Gemeinden auf das Programm mache das deutlich. Zum anderen seien zielgenaue Förderanträge aus Mettingen und Ibbenbüren gekommen, die die Aufgaben Integration und Stadtentwicklung gut zusammenbringen und darüber hinaus die Bürgerbeteiligung groß schreiben würden. Die Mettinger Verwaltung habe in ihrem Antrag vorgeschlagen, die jetzige Hausmeisterwohnung und einen Teil der Schulküche an der Josef-Schule als Jugendtreff umzubauen.

Für positive Stadtentwicklung und Stärkung der Binnenkonjunktur

Sundermann: „Die insgesamt 72 Millionen Euro der Landesregierung sind gut angelegtes Geld, denn sie helfen vor Ort, Projekte im Sinne einer positiven Stadtentwicklung für alle Menschen zu realisieren. Die Fortentwicklung unserer sozialen Infrastruktur in den Kommunen nutzt allen Bürgerinnen und Bürgern. Die Fördermittel sind nicht zuletzt ein bewährter Impuls zur Stärkung der Binnenkonjunktur, denn sie stärken die Wirtschaft vor Ort.“