Landtagsabgeordneter Sundermann startet „Heimat im Tecklenburger Land“-Tour

Betrachten eine historische Karte des Altkreises Tecklenburg: Frank Sundermann (l.) und Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit.

Wo sonst würde sich der Start einer Tour durch das Tecklenburger Land besser anbieten als in Tecklenburg selbst? Und zwar bei Tecklenburgs Bürgermeister Stefan Streit im Gebäude der ehemaligen Kreisverwaltung im ehemaligen Arbeitszimmer der Oberkreisdirektoren des Kreises Tecklenburg, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre. Der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD) hat dort jetzt eine Tour durch seinen Wahlkreis – das Tecklenburger Land – gestartet.

Viele Institutionen des Tecklenburger Landes

„Nicht nur die Renaissance der TE-Kennzeichen, sondern auch eine lange Liste von Institutionen, die den Zusatz ‚Tecklenburger Land‘ im Namen tragen, haben mich auf die Idee gebracht, diese Einrichtungen zu besuchen und mich mit den Menschen über ihre Heimat im Tecklenburger Land zu unterhalten“, sagt Sundermann. Auf seiner ersten Station ging es um die „LEADER-Region Tecklenburger Land“, die in der neuen Förderphase 2014 bis 2020 mit 3,1 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen doppelt so viel Geld bekomme wie in der vergangenen Periode.

„Tecklenburger Land spielt für die Menschen eine große Rolle“

Auch wenn der Kreis Tecklenburg, der in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden wäre, im Zuge der Kreisreform 1975 mit dem Altkreis Burgsteinfurt zum Kreis Steinfurt zusammengelegt wurde, spielt das Tecklenburger Land im nördlichen Westfalen – unabhängig von den politischen Strukturen – für die Bevölkerung offenbar noch immer eine große Rolle, stellt Sundermann fest: „Ich finde den Regionsgedanken sympathisch. Die Menschen blicken aus den Gemeinden heraus auf die Region Tecklenburger Land und identifizieren sich mit ihr. Knapp 50 Einrichtungen und Institutionen haben wir gefunden, die in ihrem Namen quasi als ‚Marke‘ den Zusatz Tecklenburger Land tragen.“ Die thematische Bandbreite reiche vom Wasserversorgungsverband bis zur Kubbliga.

Bevölkerung kann bei LEADER-Projekten mitgestalten

Dazu gehöre auch die LEADER-Region Tecklenburger Land. Streit betont als erster Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Tecklenburger Land, die für die Organisation zuständig ist: „Durch die Kofinanzierung mit weiteren öffentlichen und privaten Mitteln werden Investitionen von insgesamt rund 4 Millionen Euro verwirklicht. Das ist ein Segen für die Region. Weil viele Projektideen direkt aus der Bevölkerung kommen, können die Menschen konkret mitgestalten; sei es bei der Dorfplatzgestaltung, der Etablierung deutschlandweit bekannter Premiumwanderwege oder der Reaktivierung von Dorfmärkten. Aus meiner Erfahrung hat das mit Blick auf Tecklenburg, Brochterbeck, Leeden und Ledde auch die interkommunale Zusammenarbeit gestärkt.“

Sundermanns nächste Station: Caritasverband Tecklenburger Land

Sundermanns nächste Station auf seiner Tour durch die „Heimat Tecklenburger Land“ steht bereits fest: Er besucht in Ibbenbüren den Caritasverband Tecklenburger Land. Sundermann: „Hier gibt es eine Liste mit allen Einrichtungen des Tecklenburger Landes, die wir recherchiert haben. Es können sich sehr gerne noch weitere Institutionen bei mir melden, die wir bislang noch nicht entdeckt haben. Vielleicht schaue ich dann auch dort vorbei.“