Landesregierung NRW gibt über zwei Millionen Euro für Sanierung von Straßen im Tecklenburger Land

L501 zwischen Kreisel Meese (Westerkappeln) und Kreisel Botterbusch (Lotte).

Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Budget für die Verbesserung und den Erhalt von Landesstraßen in diesem Jahr noch einmal deutlich erhöht, wovon auch das Tecklenburger Land mit 2.080.000 Euro profitiert. Mehr als 115 Millionen Euro werden in ganz NRW für Erhaltungsmaßnahmen bereitgestellt. Das sind etwa 15 Millionen Euro mehr als 2015. NRW-Verkehrsminister Michael Groschek hat jetzt das Erhal-tungsprogramm für die Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2016 vor-gestellt.

Mit Blick auf das Tecklenburger Land erklärt der Landtagsabgeordnete Frank Sun-dermann (SPD): „In diesem Jahr wird in Lotte für 250.000 Euro die Fahrbahn auf einer Strecke von knapp 2,2 Kilometern am Kreisverkehr Meese erneuert, der die L501 mit der L584 zwischen Ibbenbüren und Lotte (K12) verbindet. Auch der Radweg an der L 501 von Lotte in Richtung Osnabrück wird auf einer Länge von eineinhalb Kilometern für 100.000 Euro saniert. An der Landesstraße 591 südöstlich von Lengerich werden 1,1 Millionen Euro zur Sanierung eines 3,2 Kilometer langen Teilstücks eingesetzt. Außerdem wird in Lengerich für 230.000 Euro die Fahrbahn der L 555 (L811-L591) erneuert. Und für 400.000 Euro wird in Hopsten/Halverde die Fahrbahn der L 593a auf einer Strecke von über 5,2 Kilometern saniert.“

Sundermann: „Mit einer Rekordsumme von 115,5 Millionen Euro setzt die Landesre-gierung ihre Politik für den Erhalt unserer Straßenverkehrsinfrastruktur konsequent fort. Dafür haben wir uns erfolgreich während der Haushaltsberatungen für 2016 ein-gesetzt. Der Zustand unserer Landesstraßen ist an vielen Stellen immer noch be-sorgniserregend, weshalb der Erhalt auch weiterhin Vorrang vor dem Neubau haben muss. Mit unserer Straßenbaupolitik haben wir dafür gesorgt, dass das Geld für die Erhaltung von Landesstraßen seit Regierungsantritt 2010 von 73 Millionen Euro schrittweise auf 115,5 Millionen Euro erhöht worden ist.“

Die Landesregierung wolle damit sicherstellen, dass sich das Landesstraßennetz nicht noch weiter verschlechtert. Der Investitionsrückstau für das insgesamt 12.800 Kilometer lange Landesstraßennetz mit seinen zahlreichen Brücken werde mittelfristig aufgelöst. Der Grundsatz ‚Erhalt vor Neubau‘ bleibe daher auch in den kommenden Jahren das oberste Ziel der Verkehrsinfrastrukturpolitik, so Sundermann.