„Erstes Kennenlernen“: Flüchtlingsintegration und Tourismus als Themen

Es war ein „erstes Kennenlernen“, wie der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD) seinen Antrittsbesuch bei dem im September gewählten neuen Lengericher Bürgermeister Wilhelm Möhrke (parteilos) beschreibt.

Es war ein „erstes Kennenlernen“, wie der Landtagsabgeordnete Frank Sundermann (SPD) seinen Antrittsbesuch bei dem im September gewählten neuen Lengericher Bürgermeister Wilhelm Möhrke (parteilos) beschreibt. In einer „angenehm konstruktiven Atmosphäre“ ging es im Lengericher Rathaus insbesondere um das Thema Flüchtlingsintegration, aber auch um den Tourismus in der Region. Für die Zukunft sei ein regelmäßiger Austausch vereinbart worden.
„Die Unterbringung der Flüchtlinge steht natürlich an erster Stelle und ist bei uns in Lengerich ein großes Thema. Seit Anfang März 2015 haben wir an der Bahnhofstraße die Erstunterkunft für Flüchtlinge.

 

Die Kreisverwaltung und Bezirksregierung haben nun entschieden, diese bis zum 30. Juni zu erhalten“, sagt Möhrke. Dennoch sei die Unterbringung nur ein erster Schritt zur Integration. Auch Sundermann geht davon aus, dass die Integration der nach Lengerich und in das gesamte Tecklenburger Land kommenden Flüchtlinge eine Aufgabe für viele Jahre werden wird: „Es ist einfach wichtig, dass alle staatlichen Ebenen – Kommune, Land und Bund – an einem Strang ziehen. Alle demokratischen Parteien und Funktionsträger müssen zusammen stehen, um den rechten Bewegungen entgegen zu stehen.“

Als weiteres Thema diskutierten Sundermann und Möhrke den Tourismus in der Region. Möhrke: „Für den Industriestandort Lengerich ist der Tourismus eine wichtige und sinnvolle Ergänzung. Das Tecklenburger Land hat in diesem Bereich sehr viel Potenzial. Für die hochtechnisierten Industrieunternehmen, die wir in Lengerich haben, gibt es zunehmend Schwierigkeiten, qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen. Doch wenn es uns gelingt, das Image der Region und der Stadt Lengerich noch zu verbessern, könnten Arbeitsplatz und Wohnort in Lengerich sein, was nicht nur dem Einzelhandel helfen würde.“