Sophia Bücker aus Ibbenbüren war beim Jugendlandtag in Düsseldorf

Ibbenbüren/Düsseldorf. „Anstrengend war es, aber ich habe viel gelernt.“ Im Gespräch mit dem hiesigen Landtagsabgeordneten Frank Sundermann und dem SPD-Bürgermeisterkandidat Marc Schrameyer zeigte sich Sophia Bücker beeindruckt vom strammen Programm des dreitägigen Jugendlandtages in Düsseldorf.Die 18jährige, die gerade ihr Abitur am Johannes-Kepler-Gymnasium bestanden hat, war einem Zeitungsaufruf in der hiesigen Presse gefolgt. Darin hatte der SPD-Abgeordnete aus Westerkappeln junge Leute dazu eingeladen, einmal für drei Tage seinen Platz im Landtag von NRW einzunehmen.
Bereits zum 7ten Mal fand am vergangenen Wochenende dieses bei jungen Leuten beliebte Polit-Ereignis statt. 237 Jugendliche waren nach Düsseldorf gereist, um unter anderem über die Vergabe von Studienplätzen und den Alltagsbezug von schulischen Lerninhalten zu debattieren.
Auch Sophia Bücker, die sich für die Arbeitsgruppe "Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen" entschied, hat es nicht bereut, der Einladung des Abgeordneten gefolgt zu sein. Beeindruckt zeigte sie sich vor allem von der Redegewandtheit einiger Mitstreiter, mit der diese ihre Argumente vortrugen. Fesselnd fand sie auch die Vielschichtigkeit der politischen Entscheidungsprozesse, die bis zur Verkündung eines Gesetzes notwendig sind. „Ich kann es jedem nur empfehlen, einmal an einer derartigen Veranstaltung teilzunehmen“, war ihr Fazit. Bestärkt sieht sich die junge Frau jetzt in ihren Überlegungen, ein Studium der Wirtschaftswissenschaften aufzunehmen.