Jetzt fehlt nur noch der Zuschlag.

Kreis Steinfurt – Jetzt fehlt nur noch der Zuschlag. Denn die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen, an den Bewerbungen der beiden ländlichen Regionen im Kreis – Steinfurter Land und Tecklenburger Land – für die erneute siebenjährige Förderung im Rahmen des Leader-Programms der EU muss bis zum 16. Februar nur noch der Feinschliff vorgenommen werden.

Am Montag würdigten Vertreter aus Kommunal- und Landespolitik sowie Leader-Gremien im Kreishaus noch einmal die Erfolge der ersten Förderphase und stellten heraus, welche Bedeutung eine weitere Förderung für die Region habe. „Wir haben zusammen mit vielen engagierten Bürgern und Kommunen tolle Projekte auf den Weg gebracht, die verfügbaren Fördermittel mehr als verausgabt und können auch in der Neubewerbung auf bemerkenswerte, breitgestreute Projekte verweisen“, betonte Landrat Thomas Kubendorff.
Ulrich Ahlke, Geschäftsführer der LAG Steinfurter Land und Tecklenburger Land, verwies darauf, dass die Förderung künftig noch attraktiver sei. Statt bislang 1,6 Millionen Euro pro Leader-Region stehen künftig 3,1 Millionen zur Verfügung, der Fördersatz steigt von 50 auf 65 Prozent, neben öffentlichen dürfen nun auch private Mittel zur Kofinanzierung eingesetzt werden, und die Zahl der Leader-Regionen verdoppelt sich in NRW auf 24. „Allerdings gibt es dafür auch 43 Bewerbungen“, unterstrich Ahlke, dass der Zuschlag – insbesondere erneut für beide Regionen des Kreises – kein Selbstläufer sei. „Aber ich bin sicher, dass wir zwei gute Bewerbungen abgeben, die hervorragend auf die neuen Herausforderungen eingegangen sind.“ Nun hoffe er, „dass Gutachter und Jury zur gleichen Bewertung kommen“.
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Was fehlt, ist nun also nur noch der Zuschlag. Doch daran, so ist Sundermann felsenfest überzeugt, sollte es trotz starker Konkurrenz nicht scheitern: „Warum wir? Weil wir es einfach verdient haben!“