„Das Land sichert die Schulsozialarbeit und entlastet die Kommunen“

Düsseldorf/Steinfurt. Die Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen wird weitergehen. Darauf hat sich die rot-grüne Landesregierung verständigt. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat jetzt bekannt gegeben, dass das Land für die kommenden Jahre jeweils rund 48 Millionen Euro zur Verfügung stellt.
Frank Sundermann erklärte dazu: „Das ist ein guter Tag für den Kreis Steinfurt. Das Land übernimmt in unserem Kreis einen Anteil von 50 Prozent und gibt 317.069 Euro. Die wertvolle Arbeit in den Schulen kann damit weitergehen.“

Von dem Programm profitieren vor allem bedürftige Kinder und Jugendliche. Die Schulsozialarbeit soll dazu beitragen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und gleiche Chancen auf Bildung und Teilhabe herzustellen. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter werden an Grundschulen, in den ersten Klassen der Haupt- und Förderschulen, beim Übergang in den Beruf, aber auch im Umfeld der Schulen eingesetzt.

Frank Sundermann: „Wir stehen zu dem Prinzip ,Kein Kind zurücklassen‘. Das Land springt ein, weil der Bund die zeitlich begrenzte Unterstützung dieser wichtigen Arbeit nicht verlängert hat. Damit wird einmal mehr bewiesen: Das Land ist ein verlässlicher Partner der Kommunen.“