Meldung:

  • 12. Juni 2012
Aus dem Düsseldorfer Landtag

Koalitionsvertrag schafft gute Voraussetzungen zum Erhalt des RAG-Ausbildungszentrums

Frank Sundermann lobt Ergebnisse der rot-grünen Verhandlungen
„Die Mitarbeit am Koalitionsvertrag hat sich gelohnt.“ Zufrieden mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen zeigte sich jetzt der heimische Landtagsabgeordnete Frank Sunderman. Der Westerkappelner Sozialdemokrat hatte im Arbeitskreis Umwelt an der inhaltlichen Ausgestaltung des Koalitionsvertrages mitgearbeitet.

Wichtig war ihm dabei, so Sundermann, dass der Strukturwandel, der sich zurzeit in den Bergbauregionen aufgrund der auslaufenden Kohlesubventionierung vollzieht, in dem Vertragswerk genügend Beachtung findet. Es freue ihn daher, dass jetzt dort festgeschrieben sei, „die bei der RAG vorhandenen industriellen Kompetenzen zu erhalten und dabei auch die Möglichkeiten des bisherigen Bergbaus für den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu nutzen“.
Besonders geworben hätte er für den Erhalt der RAG Ausbildungszentren, die nach seiner Überzeugung wichtig für den Fachkräftenachwuchs der Regionen seien.
„Die von mir im März 2012 parteiübergreifend durchgeführte Fachkonferenz im Ibbenbürener Ausbildungszentrum hat sehr deutlich gemacht, welch hohen Stellenwert diese Einrichtung für die kleinen und mittleren Betriebe im Tecklenburger Land hat.“ Daher sei er froh, dass der Koalitionsvertrag „die gewerblich-technische und kaufmännische Ausbildung in vielen Berufen“ als „einen wichtigen Faktor an den verbliebenen Standorten des Steinkohlebergbaus für die Bildung des Fachkräftenachwuchses“ beschreibe. Die künftige Landesregierung „wolle deshalb gemeinsam mit den Kommunen und der Wirtschaft nach Möglichkeiten suchen, die Ausbildung zu sichern und weiter zu entwickeln.“ Damit sei, zeigte sich der Landtagsabgeordnete überzeugt, eine gute Voraussetzung zum Erhalt der Ibbenbürener Bildungseinrichtung geschaffen.